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28 | Uliczka, Burkhard | Leben leben, 2009 | Weide, Edelstahlkugel

Frage: Wie kommt eine massige Edelstahl-
Kugel in eine schlankgewachsene Weide hinein? Antwort: Durch die Aufsplitterung des Stammes in vier Stränge, die wie eine offene Wunde aufklafft. Die Kugel bettet sich in diese beschützenden, aufgerissenen„Astarme“, schwebt im „Bauch“ der
Weide. Die Situation scheint forziert, die Kugel fast erdrückt zu werden. Die Verästelungen schmiegen sich so eng an diese, dass die Stränge zu reissen drohen. Eine visuelle und stark emotional empfundene Spannung entsteht. Haben Sie nicht das Bedürfnis, die Kugel zu befreien, seine
Oberfläche zu streicheln? Den Baum wünscht man sich unverletzt, genießt aber den Geruch der Ritzungen: Alle Sinne werden gefordert!

 

  Uliczka, Burkhard
1963 geboren, Hannover
   
Biografie  
    Tischlerlehre
Studium des Ingenieurwesens
Als Tischlergeselle erste Bildhauerarbeiten
bei Restaurie -
rungen
  Seit 1998 freiberuflich als Künstler tätig:
Bildhauerei, Objekte, Malerei
  Ausstellungen: Radio Bremen, Kölner Kunstmarkt, Galerie Düsterwald, Hameln; z. Z. Ausstellung in Radbruch – Die Schreinerei; ab Mai Objekt
„Spiel des Windes“, im August drei Skulpturen/ Objekte beim Skulpturenrundgang in Radbruch
     
 
Kontakt    
     
Uliczka, Burkhard    
Kieferneik 20    
29323 Hornbostel    
     
Tel. +49 5146 5379    
   
   

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