46 | Schug, Joachim | Videoüberwacht, 2008 | Beton

Wer, was darf und soll in unserer Gesellschaft
mittels Videoüberwachung beobachtet werden und wie garantiert ein Betreiber eines öffentlichen Kunstraums die Sicherheit seiner Exponate?

Die erste dieser beiden Themen kann hier lediglich angerissen werden: Nachdenken erwünscht! Das zweite kann mit der Genese des Ausstellungs-projektes ‚beantwortet‘ werden. 2006 betitelt Joachim Schug seine Installation Diebstahl- und Vandalismussicher: In ihr wird ein mit Stacheldraht geschützter Gartenzwerg der Öffentlichkeit preisgegeben. Der Zwerg verschwindet trotzdem. 2007 betoniert der Künstler in die bestehende Installation einen Artgenossen des Zwergs ein. Ist dieser Schutz ausreichend?

Der Künstler rüstet auf: Die neue Installation,
bestehend aus drei Beobachtungshauben
mit Sehschlitzen, soll einen Beobachtungsdruck
provozieren.

 

 

Joachim Schug
geboren 1954 in Boppard

   
Biografie  
  1973 Studium Jura und Architektur
  seit 1978 Architekturgraphiken und Bühnendekoration
  1984 Diplom und Tätigkeit als Architekt
  seit 1988
bildnerische und plastische Gestaltung von Hallen
  seit 1986 lebt, malt und betreibt Gemäldeleasing in Köln
   
  Sonstiges Skulpturenpark Köln-Stammheim,
Halle 222 Köln, Ballhaus Düsseldorf,
Galeriegarten Remmert Reusrath,
Rudolf-Lodders-Preis, Jakob Eschweiler Stiftung
   
 
Kontakt  
   
Joachim Schug  
Eichstraße 45  
50733 Köln  
   
Tel. +49 221 557808  
www@joachim-schug.de
www.joachim-schug.de

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