11 | Craus, Sandy | Stilles Versinken, 2009 | Holz, Kanninchendraht, Erde, Sand, Moos

Innerhalb einer lockeren Baumgruppe steht ein halb versunkenes, von Moos bedecktes Objekt, das formal an eine Ottomane erinnert. Die geschlossene Seite ist der Parkbegrenzung zugewandt, die geöffnete Seite ist in den ehemaligen Schloßpark gerichtet.

Das Objekt offeriert dem Parkbesucher, der sich nach Ruhe und auch geistiger Anregung sehnt, im angesicht des "stilles Versinken" sich in Form und Moos zu verlieren und seiner Kontemplation und seinem Assoziationsreichtum zu frönen.

Das nicht mehr existente Schloß und die dazugehörige Kultur und Weltanschauung wird in der Installation angesprochen, wie auch das einzelne Schicksal mit seinen Wünschen und Sehnsüchten. Kühles Moos verspricht uns in zahlreichen Märchen Labsal, und ebenso unsere Parknutzung, die eine Auszeit ermöglichen soll, ein sich verlieren während des Spaziergangs in der inszenierten Natur.

 

 

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"" portait   Craus, Sandy
1975 geboren, Apolda, Thüringen;
lebt und arbeitet in Köln, 2 Kinder
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Biografie  
  2002

Gasthörerschaft Bauhaus-Universität Weimar

  2002/2003 Arbeitsaufenthalt in Istanbul
  2005

Diplom Bildende Kunst HGB Leipzig bei Alba d'Urbano FK Intermedia
und Joachim Blank Klasse für Installation und Raum

  seit 2006

Kunstvermittelnde Projekte für Kinder und Jugendliche u.a.
für Kultur und Schule, Mukutathe e.V.

  2009

künstlerische Leitung von "Lückenhaft"/ Ausstellungskonzept für den öffentlichen Raum

     
     
     
 

Ausstellungen:

Schenken mit Herz, Performance und Zwischenruf hinterm Strom, Klangintervention, beides im öffentlichen Raum, Leipzig, Bak!,
Aktion im öffentlicher Raum, Istanbul;
Allenthalben... – Da, wo ich wohne, KPMG,
Installation, Leipzig; Edel sei der Mensch,
gut undsoweiter, Installation, Raum für
Kunst und Musik, Köln
 
Kontakt  
   
Craus, Sandy  
Rennbahnstr. 49  
50737 Köln  
   
Tel. +49 221 9985466  
craus@neorganza.de
www.neorganza.de

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