53 | Kreuzgang. Cortenstahl, Mistgabel

Streng genommen bezeichnet ein ‚Kreuzgang‘
einen quadratischen, mit Arkaden gesäumten Hof in Klöstern oder an Bischofskirchen. Das von Miriam Monchen mit Kreuzgang bezeichnete Ensemble verweist allenfalls durch die auf Mistgabeln in respektable Höhe beförderten Stahlkuben mit fensterartigen, annähernd quadratischen Durchlässen an die Sakralarchitekturen.

Die Bezeichnung ‚Kreuzgang‘ erinnert aber auch an die unterschiedlichen Gangarten von Mensch und Tier, an Kreuz- und Passgang – mit dieser Assoziation verbunden, beginnen die aufgebockten Hybridarchitekturen auf ihren staksigen Stockbeinen
und hakeligen Gabelfüßen gleich loszustolzieren. Das Changieren zwischen den Welten, zwischen Kunst und Natur, das in einem Skulpturenpark ja stets evoziert wird, wird nun geradezu auf die Spitze getrieben – auf die Mistgabelspitze, wie man humorvoll ergänzen mag.

"" "" "" ""
"" portait   Miriam Monchen
geboren 1966 in Utrecht (NL)
"""" ""    
Biografie  
  1984-87 Akademie voor Beeldende Kunsten Breda (NL)
  1987-88 KUNSTAKADEMIE Den Bosch (NL)
     
  Ausstellungen (Auswahl):
Holland Art Gallery,
Galerie Article (NL-Duurstede),
Galerie Buchholz (Hannover),
Landdrostei Pinneberg,
PEATpolis (Barger Compascuum, NL)
 
Kontakt  
   
Miriam Monchen  
Ohner Str 82  
48465 Suddendorf  
   
Tel. +49 5923 968271  
miriammonchen@gmail.com
 

<<