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13 | Schloss mit Grafenpaar. 2002. Beton, Stahl
Wo dereinst Freiherr Franz-Egon von Fürstenberg-Stammheim flanierte, lässt
Herbert Labusga ihn nebst Gemahlsgattin und Schlossportal in Beton erneut erstehen.
Wunderbar reduziert in der Form, ausgehoben aus der Erde, auf der er
sein Schloss erbauen ließ. Von genau dort hatte der Fürst einen herrlichen Blick
auf den ewig fließenden Rhein.
Idee und Technik ergänzen sich – die Negativformen wurden in die Erde des
Schlossparks eingegraben, Erde, die einst das Schloss und auch das Grafenpaar
trug. Die Negative wurden mit Beton ausgegossen und mit Stahl verstärkt.
Während der Aushärtung nahm der Beton auch Steine und Splitter des Erdreichs
in sich auf (Findige können im ausgehärteten Beton auch einige Knochen entdecken...),
so dass sich Vergangenheit und Gegenwart im rundplastischen Werk
vereinen.
In einer spektakulären Aktion erfolgt zur 1. Staffel von Rheinblicke-Einblicke
2002 die Aufrichtung von Tor und Grafenpaar mittels eines Spezialkrans. Stammheim
erhält ‚sein’ Schloss und ‚sein’ Grafenpaar wieder zurück. Die künstlerische
Erinnerungsarbeit ist vollendet.

14 | Die Bürger von Stammheim. 2004. Stahl
Befasste Herbert Labusga sich in „Schloss mit Grafenpaar“ mit der Historie des
Schlossparks, so geht es nun um die Gegenwart. In lebensgroßen Stahl-‘Scherenschnitten‘
bevölkern „Die Bürger von Stammheim“ die rheinnahe Rasenfläche.
Und tatsächlich mag man – wer denn in Stammheim beheimatet, den ein oder
anderen wiedererkennen.
Noch im 19. Jahrhundert war das Raten von Persönlichkeiten mittels des Papier-
Scherenschnitts ein beliebtes Gesellschaftsspiel. In dieser Tradition bietet
Herbert Labusga nun die Möglichkeit, sich am aktuellen Gesellschafts- und
Ratespiel zu beteiligen.
Und mit einem Augenzwinkern verrät der Künstler, dass der Titel sich durchaus
mit einer berühmten Bronzegruppe misst - Herr Rodin und „Die Bürger von
Calais“ lassen grüßen.
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Herbert Labusga
geboren 1939 in Oppeln |
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Biografie |
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1953 - 1958 |
Kunststudium mit Schwerpunkt Bildhauerei in Zakopane |
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1959 - 1964 |
Studium der Malerei in Köln |
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Seit 1964 |
Freischaffender Künstler |
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| Kontakt |
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| Atelier |
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Privat |
| Prämonstratenserstr. 53 |
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Bilharzstr. 26 |
| 51069 Köln |
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51061 Köln |
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| Tel.+ Fax 02 21.60 74 01 |
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Tel. 02 21.66 66 27 |
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