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25 | Babel. 2004. Balken, Ziegelstein, Blech, Gasbeton
„Nach schwerem Kampf tötet Marduk Tiamat. Er spaltet ihren Leib und formt
aus der einen Hälfte den Himmel, die andere bleibt der die Erde umringende
Ozean.“
Die mythologischen und biblischen Erzählungen um Babilu Babel, das
vorantike Babylon, ranken sich vielfach um Vernichtung und Neuerschaffung
– die unserem Kulturkreis aber vertrauteste ist die des Turmbau zu Babel. Die
menschliche Hybris führt in die Katastrophe der Sprachverwirrung. Nur Ruinen
bleiben zurück.
Zerstörung mit umgekehrten Vorzeichen versinnbildlicht die Installation „Babel“
- aus bereits geschaffenen eigenen Werken von Mary Noele Dupuis entstehen
- wie auch hier - neue Schöpfungen.

29 | Bau (m) stelle. 2004/05. Stahl, Lack
Eine Grenzbetrachtung: Die kubische Konstruktion erinnert in ihrer Farbigkeit an
die typischen Absperrungen z.B. bei Baustellen. Hier dient sie nicht der Ausgrenzung
sondern der Raumdefi nition, der Bewusstmachung. „Bau (m) stelle“
fungiert hier sozusagen als Wahrnehmungsapparat.
Den natürlich gewachsenen Formen stehen die maßregelnden ‚kulturellen‘ Formen
des rechten Winkels, also des Kubus gegenüber.
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Mary Noele Dupuis |
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Biografie |
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1980 Studium freie Kunst-Akademie
Bordeaux
1991 1.Preis Skulpturwettbewerb
Landschaftsverband Rheinland
1993 Skulpturauftrag Duisburg
Dozentin Uni Köln Bildhauerei
Dozentin Uni Essen Bildhauerei |
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| Kontakt |
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| Marie-Noele Dupuis |
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| Boltensternstr.16 Haus V6 |
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| 50735 Köln |
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| Tel. 02 21.76 6532 |
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